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Zinnschrei
Zinn
läßt sich leicht plastisch verformen. Dabei ertönt
ein gut hörbarer Ton, der "Zinnschrei".
Er beruht auf innerer Reibung aneinander gleitender Gitterebenen.
Die mechanischen Spannungen werden durch Verzwillung innerhalb der
Kristallkörner abgebaut. Deshalb ist der "Schrei"
besonders gut an grob kristallinen, d.i. langsam abgekühltem
Zinn in dünnen Stäben, die sich leicht biegen lassen,
zu hören.
(Henning
von Philipsborn im Katalog zur Ausstellung)
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