
Nach Auflassung der zahlreichen Hammerwerke
entstanden im 19. Jahrhundert als Nachfolgebetriebe
die ebenfalls mit Wasserkraft arbeitenden
Spiegelglasschleifen und Polierwerke.

Diese Veredelungsbetriebe unterzogen das
aus heimischen Flachglashütten stammende
Glas einem Schleif- und Poliervorgang
und gaben die so bearbeiteten Gläser
zur Weiterverarbeitung in die Spiegelbelegereien.

Die ins Museum transferierte Anlage existierte
bereits als Getreidemühle, an die
um 1880 noch ein Glasveredelungsbetrieb
angebaut wurde.

Im Dachgeschoß befindet sich ausserdem
seit 1996 das
Strommuseum
Ostbayern (OBAG).