
Die
Nutzung der
Wasserkraft bildete
die Voraussetzung für die Errichtung
von Hammerwerken.

Die ersten Hämmer entstanden in Ostbayern
bereits im 13. Jahrhundert. Zunächst
waren sie Eisenhütten, das heißt,
sie verhütteten die Amberger und
Sulzbacher Erze und stellten Halbfertigprodukte
her. Die Spezialisierung der Schienhämmer
in Eisen verarbeitende Hämmer, Blechhämmer,
Zainhämmer (die Nägel schmiedeten)
erfolgte später.

Das Werk Staubershammer, aus Auerbach
stammend, war ein solcher Schienhammer,
der später als Eisen verarbeitender
Hammer weiter betrieben wurde. Seine Betriebseinrichtung
stammt zum großen Teil aus dem Ende
des 19. Jahrhunderts.