Das "Weiße Gold", Ausgangspunkt
für die Porzellanherstellung, wurde
bereits um 1718 in Ostbayern erstmals
in der Nähe von Passau gegraben.
Den Rohstoff verwendeten die renommierten
Manufakturen in Deutschland und Österreich.

1750 entstanden zunächst in Sulzbach,
1759 in Amberg die ersten Fayence-Manufakturen.
1779 wurden in Passau, 1803 in Regensburg
die ersten Porzellanfabriken gegründet,
denen die in Tirschenreuth 1838 folgte.
Während des 19. Jahrhunderts waren
die Steingutmanufakturen in Amberg, Hirschau,
Reichenbach und Regensburg vorherrschend,
bis sich Ende des 19. Jahrhunderts die
Porzellanfabriken vollends durchsetzten.

Die Betriebe sind heute in der nördlichen
Oberpfalz konzentriert und bilden mit
den oberfränkischen das Zentrum der
feinkeramischen Industrie in der Bundesrepublik
Deutschland.