
Ostbayern
liegt an der Nahtstelle zweier alter Kontinente
und wird außerdem von markanten
Störungslinien durchzogen. Daraus
ergibt sich die geologische Vielfalt,
die in der Vielgestaltigkeit der mineralischen
Rohstoffe ihren Niederschlag findet.

Der für viele Jahrhunderte bedeutendste
Rohstoff war das Eisenerz, das bis 1987
abgebaut wurde. Daneben spielten die metallischen
Rohstoffe Gold, Blei, Kupfer und Zink
eine Rolle.

Von
den Energierohstoffen war von Beginn des
20. Jahrhunderts bis 1981 die heimische
Braunkohle, insbesondere für die
Stromerzeugung ein Wegbereiter für
die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Die nichtmetallischen Rohstoffe - außer
Graphit oder Werksteine, die hier bereits
vor 2000 Jahren gewonnen wurden - erlangten
erst im 20. Jahrhundert große Bedeutung.
Zu erwähnen sind Flußspat,
Ton, Kaolin, Bentonit, aber auch die Massenrohstoffe
Sand und Kies.